Prof. Peter Droege zur Eröffnung des LISDAR

Peter Droege, Professor für nachhaltige Raumentwicklung der Hochschule Liechtenstein ist Initiator des Liechtenstein Congress on Sustainable Development and Responsible Investing 2010 (LISDAR). In einem Gespräch gibt er Ausblick auf den Kongress, dessen Ziele und wie es zum LISDAR kam:

„Im LISDAR sind drei Konferenzen vereint – Finanzen und Investment, und das Objekt des Finanzierens; das heisst, die Infrastruktur, Gesellschaft, Raum, Immobilien aber auch Land, Landwirtschaft – die Zukunft der Böden, also eine lokale Dimension. Die ersten beiden Tage sind auf englisch, global fokussiert, der Dritte Tag ist auf Deutsch.

Wir haben über 600 Besuchsereignisse. Das müssen nicht 600 Besucher sein – die sich in diesen drei Tagen bei Events eingeschrieben haben aber es sind insgesamt 600 Personen, die an den Events eingeschrieben sind. Besuch haben wir aus Neuseeland  und von sehr nah, ein Besuch de mich besonders freut: Erbprinz Alois hat sich registriert und wird morgen als Teilnehmer dabei sein.

Wir wollen der Finanzgemeinschaft vermitteln, wie sich die Finanzflüsse ausdrücken, in Gebäuden, in Betrieben, in Räumen aber letztendlich auch in örtlichen Gemeinschaften. Die Möglichkeit, Investment-Strategien tief zu verstehen, anhand tatsächlicher Assets, Tangibles – besteht hier bei diesem Kongress.

Jeder Tag steht eigentlich unter dem Motto Investment – im direkten und übertragenen Sinn. Umgekehrt ist es auch eine Möglichkeit für die Leute, die sich immer über Immobilien oder Städtebau oder Wasserbau Gedanken gemacht haben, sich jetzt über die Bedeutung der Finanzwelt bewusst zu machen und zu beginnen, eine gemeinsame Sprache zu sprechen.

Ich hoffe, dass dieser Kongress eben nicht aus drei Konferenzen besteht sondern drei unterschiedliche Audiences anspricht aber dann ein gemeinsames Verständnis und die Gelegenheit verschafft, neue Themen zu entwickeln, die wir dann im nächsten Jahr neu der Welt und auch im Land vorstellen.

Wir sind darauf aus, dass der LISDAR-Kongress eine permanente Einrichtung. Wir hatten ja schon einen Testballon im Dezember 2008, fokussiert auf Verantwortung im Immobilienbereich. Damals haben wir gemerkt, dass das grösste Interesse aus der Banking-Community kam – überraschenderweise. Da erkannten wir, das resoniert fantastisch und so wunderbar mit dem Gedankengut von Fritz Kaiser, dass wir daraufhin in Kontakt getreten sind.“

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